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Der COVID19-Virus und Übergewicht – eine gefährliche Kombination

Die Fachärzte für Übergewichtschirurgie der Swiss1Chirurgie und des Zentrum für Bariatrische Chirurgie empfehlen Menschen mit Übergewicht besondere Vorsicht bezüglich der Infektionsgefahr mit dem COVID19-Virus. Warum Übergewicht und Corona eine gefährliche Kombination bilden, erläutert der ausführliche Beitrag, den Sie hier nachlesen können.

Erfahrung und Professionalität sind die Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit im Dienste der Patienten – AdipositasExpertenCenter

Informationen zum

Bern –  Brig – Solothurn

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PD Dr. med. Rudolf Steffen
Facharzt für Chirurgie - speziell Bauchchirurgie

 
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PD Dr. med. Rudolf Steffen Facharzt für Chirurgie - speziell Bauchchirurgie
30 Jahre technischer Fortschritt: Eine Revolution zum Wohle aller Beteiligten.

Credo

Viszeralchirurgie ist Teamwork!

Damit ich meine Ausbildung, meine Erfahrung und nicht zuletzt meine Begabung als Viszeralchirurg voll und mit Sicherheit nutzen kann, bin ich auf ein professionelles Umfeld angewiesen.

Für die einfachere Bauchchirurgie mag eine durchschnittliche personelle und technische Infrastruktur ausreichen. Die grosse Organchirurgie hingegen birgt Risiken, und die Wahrscheinlichkeit einer Komplikation steigt mit der Komplexität des Eingriffs.

In der Klinik Beau-Site wird uns alles geboten was wir für spezialisierte bauchchirurgische Eingriffe brauchen: Spitzen-Anästhesie und -Intensivpflege; technische Infrastruktur auf Universitätsniveau sowohl in OPs, im Röntgen, als auch in der Pflege. Rund um die Uhr Dienstleistung für Notfälle insbesondere auch Gastroenterologie.

Lückenlose Abdeckung während meiner Abwesenheiten durch die sechs anderen Bauchchirurgen. Dank freundschaftlichen Banden ist die fachliche und menschliche Kontinuität gewährleistet.

Zusammenfassend: Paradiesische Zustände!

Erfahrung und Professionalität sind die Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit im Dienste der Patienten

Das Adipositas-Experten-Center ist die zentrale Ansprechstelle für Patienten mit krankhaftem Übergewicht in der Schweiz. Als Experten-Center der Swiss1Chirurgie bietet das Adipositas-Experten-Center umfassende Leistungen in der Beratung, Diagnose und in der laporoskopischen Bauch-Chirurgie bei Übergewicht.

Zielstellung ist immer eine Wiederherstellung der Gesundheit der Patienten, bei denen eine Adipositas als Übergewicht mit Krankheitswert diagnostiziert wird. Dazu versammeln sich im Adipositas-Experten-Center die besten und erfahrensten Bauchchirurgen der Schweiz.

Im Film spricht der Spezialist PD Dr. med. Rudolf Steffen darüber, wie er selbst zur Bauch-Chirurgie kam, welche Schwerpunkte er in der chirurgischen Behandlung von Übergewichtsproblematiken sieht und mit welchen modernen medizinischen Ansätzen Adipositas behandelt werden kann.

Als Fach-Spezialist der Swiss1Chirurgie versteht sich Dr. med. Rudolf Steffen als ein Teil eines erfolgreichen Teams, das mit Dr. Jörg Zehetner und Dr. Alejandro Metzger einen absolut hohen Grad der Professionalisierung erreicht hat. Dieser Grad der Professionalisierung und der wissenschaftlichen Arbeit am krankhaften Übergewicht ist die wesentliche Grundlage dafür, dass Patienten mit krankhaftem Übergewicht im Adipositas-Experten-Center der Swiss1Chirurgie erfolgreich behandelt werden können.

Als wesentlichen Teil einer professionellen bariatrischen Behandlung versteht Dr. Rudolf Steffen neben der fachlichen Spezialisierung vor allem auch das perfekte Zusammenspiel von Chirurgie, Nachbehandlung und professioneller Begleitung vor, während und nach dem operativen Eingriff. Immerhin stellt eine Übergewichts-Operation immer einen nicht unwesentlichen Eingriff dar, der sich nachhaltig auf die gesamte Lebensführung der Patienten auswirkt. Dafür braucht es neben der Professionalität und Erfahrung der Adipositas-Experten auch der Mitwirkung der Patienten, die aktiv in den Prozess der Behandlung einbezogen werden.

Die Spezialisierung der Fachärzte des Adipositas-Experten-Centers hebt die Swiss1Chirurgie deutlich von Anbietern ähnlicher medizinischer Leistungen ab. Das gibt den Patienten die Sicherheit, hier die beste Beratung, Behandlung, Betreuung und Kontrolle zu ihrer Problematik zu erhalten.

Im Video-Interview zeigt Dr. Rudolf Steffen auch, in welcher tatsächlichen Problemlage sich übergewichtige Patienten mit Krankheitswert befinden. So löst er das Märchen von gesunden Dicken auf und stellt klar dar, dass unterschieden werden muss zwischen Krankheiten aufgrund des Übergewichts und den Folgen eines operativen Eingriffs. Klar dabei ist, dass eine langfristige und nachhaltige Verbesserung des Gesundheitszustandes auch nach einer Bauchchirurgie nur dann erreicht werden kann, wenn die Patienten lebenslang an der Veränderung ihrer Ernährungs- und Lebensgewohnheiten mitwirken. Ein operativer Eingriff allein kann nie die dauerhafte Lösung sein, wenn danach nicht anders gelebt wird. Das unterstreichen auch die Erfahrungen der Spezialisten im Adipositas-Experten-Center der Swiss1Chirurgie.

Im Fazit bleibt: Die Übergewichtschirurgie ist vor allem Teamwork, das von Spezialisten der unterschiedlichen beteiligten Fachbereiche ausgestaltet werden muss. Immer auch im Zusammenwirken mit den Patienten, die im Adipositas-Experten-Center genau die Spezialisten finden, die für die Lösung der Problematiken des krankhaften Übergewichts die ausgewiesenen und erfahrenen Experten sind. Und ganz wichtig ist immer der persönliche Kontakt, bei dem die Patienten ausnahmslos als Menschen zu sehen und in ihrer jeweiligen Problematik zu verstehen sind. Das wird in der modernen Medizin leider sehr oft vergessen, da sich viele Mediziner nur noch als eine Art hochspezialisierter Handwerker sehen. Der Fokus muss aber auf den Menschen liegen, immer.

Publikationen

Auswahl / Original Work

  1. Swedish adjustable gastric band (SAGB)-distal gastric bypass: a new variant of an old technique in the treatment of superobesity and failed band restriction.

    R. Steffen, F. Horber , P. Hauri. Obes Surg 1999;9:171-6.

  2. Treatment of morbid obesity with the Swedish Adjustable Gastric Band (SAGB): Complication rate during a 12-month follow-up period.

    Ph. Hauri, R. Steffen, Th. Ricklin, H. J. Riedtmann, P. Sendi, F.F. Horber. Surgery 2000;127:484-8.

  3. Conservative management of intragastric migration of a Swedish Adjustable Gastric Band: 4 cases of endoscopic retrieval.

    R. Baldinger, R. Muench, R. Steffen, Th.P. Ricklin, H. J. Riedtmann, F.F. Horber.

  4. Gastrointest Endosc

    2001; 53:98-101.

  5. Diät und Medikamente in der Behandlung der Adipositas.

    N. Potoczna, R. Steffen, Th. Ricklin, G. Piec, F.F. Horber.
    Aktuelle Medizin 2001;14:7-9.

  6. Aktuelle Entwicklungen in der Übergewichtschirurgie.

    R. Steffen, G. Piec, F.F. Horber.
    Aktuelle Medizin 2001; 14:10-2.

  7. Salvage of Swedish Adjustable Gastric Band (SAGB) after explantation of an infected port.

    R. Baldinger, R. Steffen, Th. P. Ricklin, F.F. Horber.
    Surgery 2002;131:350-1.

  8. Laparascopic adjustable gastric banding with duodenal switch.

    M. Gagner, R. Steffen, L. Biertho, F. Horber.
    Obes Surg 2003;13:444-9.

  9. Laparascopic Adjustable gastric banding: a five-year prospective study.

    R. Steffen, L. Biertho, Th. Ricklin, G. Piec, F.F. Horber.
    Obes Surg 2003;13:404-11.

  10. Effect of intermediate term weight loss on serum leptin levels and body composition. D. Infanger, R. Baldinger,

    R. Branson, Th. Barbier, R. Steffen, F.F. Horber.
    Obes Surg 2003;13:879-88.

  11. Laparoscopic gastric bypass versus laparascopic adjustable gastric banding: a comparative study of 1200 cases.

    L. Biertho, R. Steffen, T. Ricklin, F.F. Horber, A. Pomp, W.B. Inabnet, D. Herren, M. Gagner.J Am College of Surgeons 2003;197:536-44; Discussion 544-5.

     
  12. Übergewicht: Wann hilft (nur noch) die Chirurgie?

    N. Potoczna, G. Piec, T. Ricklin, R. Steffen, F.F. Horber. Kardiovaskuläre Medizin 2004;7:206-13.

  13. G-protein polymorphisms do not predict weight loss and improvement of hypertension in severely obese patients.

    N. Potoczna, M. Wertli, R. Steffen, T. Ricklin, K-U. Lentes,
    F.F. Horber. J Gastrointest Surg 2004;8:862-8.

  14. Gene variants and binge eating as predictors of comorbidity and outcome of treatment of severe obesity.

    N. Potoczna,R. Branson, J.G. Kral, G. Piec, R. Steffen, T. Ricklin, M.R. Hoehe,K-U. Lentes, F.F. Horber.J Gastrointest Surg 2004;8:971-82.

     
  15. Management of failed adjustable gastric banding.

    L. Biertho, R. Steffen, R. Branson, N. Potoczna, T. Ricklin,
    G. Piec, F.F. Horber. Surgery 2005;137:33-41.

  16. Salvage of gastric restriction following internal staple line dehiscence after vertical banded gastroplasty by insertion of an adjustable gastric band.

    M. Wenger, G. Piec, R. Branson, N. Potoczna, F.F. Horber, R. Steffen. Obesity Surgery 2005;15:216-22.

  17. Impact of age, sex and body mass index on treatment outcomes at four years after gastric banding.

    R. Branson, N. Potoczna, R. Brunote, G. Piec, T. Ricklin, R. Steffen, F.F. Horber. Obes Surg 2005;15:834-42.

  18. Magenbanding.

    R. Steffen, F.F. Horber. Aktuelle Medizin 1995;1:17-20.

     
  19. Swedish Adjustable Gastric Band (SAGB) in combination with antiobesity drug therapy.

    G. Piec, R. Baldinger, R. Steffen,Th. Ricklin, F.F. Horber. Digestive Surgery 2000;17:556-7.

  20. Preoperative Evaluation and selection of patients for bariatric surgery

    R. Baldinger, G. Piec, R. Steffen, Th.P. Ricklin,
    F.F. Horber. Digestive Surgery 2000;17:558-9.

  21. Surgical procedures for severely obese patients: impact and long-term results.

    N. Potoczna, R. Steffen, F.F. Horber. Internist 2006;47:150-8.

  22. Inter-disciplinary European guidelines on surgery of severe obesity.

    Fried M, Hainer V, Basdevant A, Buchwald H, Deitel M, Finer N, Greve JW, Horber F, Mathus-Vliegen E, Scopinaro N, Steffen R, Tsigos C, Weiner R, Widhalm K. Int J Obes (Lond). 2007 Apr;31(4):569-77. Epub 2007 Feb 27.

  23. Bariatric Scientific Collaborative Group Expert Panel. Interdisciplinary European guidelines for surgery for severe (morbid) obesity.

    Fried M, Hainer V, Basdevant A, Buchwald H, Deitel M, Finer N, Greve JW, Horber F, Mathus-Vliegen E, Scopinaro N, Steffen R, Tsigos C, Weiner R, Widhalm K. Obes Surg. 2007 Feb;17(2):260-70.

  24. Laparoscopic resection of the oesophagus.

    R. Steffen, K. Zgraggen. 2007. Aktuelle Medizin 5-9

  25. Liver metatstasis of colorectal carcinomas: a chronic disease?

    Aktuelle Medizin, in press.

  26. Bowel Habits after bariatric surgery.

    N.Potoczna, R.Steffen, F.Horber et al. Obes Surg 2008 18(10) 1287-96

  27. Severe recurrent hypoglycaemia after bypass surgery.

    K. Zgraggen, R. Steffen, F. Horber et al. Obes surg 2008 18(8) 981-8

  28. Advances in Circular Stapling Techniques for Gastric Bypass: The Cicular Stapler Introducer.

    Steffen R, Guweidhi A et al. (epub ahead of print) Obes Surg, Jan 22 2009

  29. Successful Multi-Intervention Treatment of Severe Obesity: A 7-year Prospective Study with 96% Follow-up.

    Steffen R, Potoczna N, Horber F. Obes Surg Jan 2009, 19(1) 3-12

  30. The history and role of gastric banding.

    R. Steffen, Surg Obes Relat Dis 2008 4 (3 Suppl) S7-13.

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News

Der COVID19-Virus und Übergewicht – eine gefährliche Kombination

Der COVID19-Virus und Übergewicht – eine gefährliche Kombination

Die Fachärzte für Übergewichtschirurgie der Swiss1Chirurgie und des Zentrum für Bariatrische Chirurgie empfehlen Menschen mit Übergewicht besondere Vorsicht bezüglich der Infektionsgefahr mit dem COVID19-Virus. Warum Übergewicht und Corona eine gefährliche Kombination bilden, erläutert der ausführliche Beitrag, den Sie hier nachlesen können.

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16 Mai 2020
27 April 2020
Das erste Swiss1Chirurgie Magazin ist da

Das erste Swiss1Chirurgie Magazin ist da

Mit seinem ersten Magazin wendet sich die Swiss1Chirurgie an alle Patienten und Informationshungrige, die sich

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30 März 2020
19 März 2020
Praxismitteilung  – COVID-19-Verordnung

Praxismitteilung – COVID-19-Verordnung

  Aufgrund der COVID-19-Verordnung des Bundesrates werden wir unseren regulären Sprechstundenbetrieb auf telefonische Sprechstunden reduzieren

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Am 04. März ist World Obesity Day (Welt-Adipositas-Tag)

Am 04. März ist World Obesity Day (Welt-Adipositas-Tag)

Immer Anfang März gibt es einen Tag, der als World Obesity Day sich dem Thema

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04 März 2020
11 Februar 2020
SINA LARK – Sina Gossweiler auf dem Weg nach oben

SINA LARK – Sina Gossweiler auf dem Weg nach oben

Es ist ein langer Weg zum Erfolg, wenn es um den Kampf gegen das Übergewicht geht. Das weiss Sina Gossweiler aus eigener Erfahrung. Jetzt stürmt die junge Frau als Sina Lark die Hitlisten. Hier lesen Sie mehr zur Erfolgsgeschichte.

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Mit Swiss1Chirurgie und dem ZfbC zum Grand Prix nach Bern

Mit Swiss1Chirurgie und dem ZfbC zum Grand Prix nach Bern

  • 21 Januar 2020
  • News

Als „Team swiss1chirurgie & zfbc“ nehmen Angestellte und PatientInnen gemeinsam am Grand Prix und Altstadtlauf in Bern teil. Wer am 09. Mai 2020 als Läufer dabei sein will, kann sich jetzt zur Teamteilnahme anmelden. Mehr Informationen gibt es hier.

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21 Januar 2020
11 Januar 2020
Die guten Vorhaben für das neue Jahr

Die guten Vorhaben für das neue Jahr

Zählen sie noch , die guten Vorsätze für 2020? Die Swiss1Chirurgie empfiehlt Schneeschuhwandern als Wintersport für Jedermann. Hier mehr dazu erfahren.

Schneeschuhwandern ist eine gute Alternative für alle, die für den traditionellen Wintersport nicht geeignet sind. Und gewinnen können Sie die Schneeschuhe hier gleich auch noch.

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Weihnachtliche Grüsse aus der Swiss1Chirurgie Praxis

Weihnachtliche Grüsse aus der Swiss1Chirurgie Praxis

  • 23 Dezember 2019
  • News

Gesunde Weihnachten wünscht die Swiss1Chirurgie. Ihren Patientenbrief zu Weihnachten finden Sie hier.

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23 Dezember 2019
13 Dezember 2019
Forschung im Sinne der Patienten

Forschung im Sinne der Patienten

Für die Swiss1Chirurgie gehört die wissenschaftliche Forschung im Sinne der Patienten zum Arbeitsalltag. Dafür erhielt das Spezialistenteam jetzt auch den Best Video Presentation International Award. Hier die ganze Story lesen.

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Aktuell: Bariatrie im Blickpunkt

Der Erfolg einer Adipositas Behandlung entscheidet sich nach der Operation

Schweres Übergewicht mit all den möglichen Folgeerkrankungen wie beispielsweise eines Typ 2 Diabetes  gehört in den entwickelten Industrieländern mit zu den Volkskrankheiten mit steigender Tendenz der Fälle. Nicht nur in den USA, sondern auch in Europa grassiert krankhaftes Übergewicht (Adipositas). Sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz spezialisieren sich immer mehr Kliniken auf die medizinische und vor allem operative Behandlung der schwergewichtigen Zeitgenossen. Entsprechend häufiger als noch vor wenigen Jahrzehnten werden in der Übergewichtschirurgie operative Eingriffe vorgenommen. Magenverkleinerung, Schlauchmagen oder Magenbypass sind die Stichworte für Operationen im Zusammenhang mit Adipositas. Während es in Deutschland nach aktuellen Erhebungen so gut wie vollständig an einer professionellen Nachbehandlung fehlt, geht in der Schweiz beispielsweise das Zentrum für bariatrische Chirurgie (ZfbC) auch in der Nachbetreuung der Patienten mit gutem Beispiel voran.

Ohne lebenslange Nachbetreuung ist der Erfolg bariatrischer Eingriffe gefährdet

Eine Magenverkleinerung, egal in welcher Form, ist für viele Adipositas Patienten der einzige Ausweg aus dem Teufelskreis von Übergewicht, Folgeerkrankungen, Bewegungsarmut und noch mehr Übergewicht. In Deutschland, aber auch in der Schweiz, haben sich Kliniken auf die operativen Eingriffe bei Adipositas spezialisiert und verschaffen den Patienten zumindest kurzfristige Hoffnung auf Änderung. Allerdings bleibt diese Hoffnung gerade in Deutschland eben bei der blossen Erwartung. Denn noch mehr als auf den Erfolg des eigentlichen operativen Eingriffs kommt es auf die anschliessende Nachbehandlung an. Und die wird in den meisten Fällen ein Leben lang erforderlich sein. Die Nachbehandlung nach Operationen bei Übergewichtspatienten beschränkt sich längst nicht auf die Kontrolle der kleinen Narben oder auf die Wundheilung im Magen-Darm-Trakt. Viel wichtiger ist, dass die Patienten nach einer solchen Operation ihr ganzes bisheriges Leben entscheidend umstellen müssen. Das beginnt bei einer neuen Form der Ernährung, geht weiter über die kontrollierte Nahrungsergänzung beispielsweise mit Vitaminen, Spurenelementen und Eiweiss und endet bei einem neuen Erlernen von sinnvoller Bewegung. Nur ein entsprechender Wandel in den Lebensgewohnheiten kann den Erfolg einer bariatrischen Operation langfristig sichern und so das Leben der Übergewichtspatienten besser machen.

Darin einig sind sich alle versierten Fachärzte, Ernährungsberater, Physiotherapeuten und Psychotherapeuten. An der konkreten Umsetzung einer solchen Nachbehandlung und Weiterbetreuung mangelt es allerdings in Deutschland. Wie der Norddeutsche Rundfunk NDR jüngst in einem Beitrag des Gesundheitsmagazins „Visite“ aufdeckte, ist das Konzept der Nachbehandlung in Deutschland stiefmütterlich vernachlässigt und so gut wie gar nicht etabliert. Das liegt unter anderem auch daran, dass die Krankenkassen eine solche langwierige bis lebenslange Betreuung der Patienten weder in ihrem Kostenkatalog führen, noch daran interessiert scheinen. Wem es einmal gelungen ist, überhaupt eine Übergewichtsoperation durch deutsche Krankenkassen finanziert zu bekommen, bleibt danach häufig allein und regelrecht sich selbst überlassen.

Entsprechend wenige Patienten finden dann den Weg zur Ernährungsberatung und weiteren Betreuung. Solange, bis der Körper wiederum Alarm schlägt und alle kurzfristigen Erfolge der bariatrischen Eingriffe akut gefährdet sind. Wer finanziell gut gestellt ist, gönnt sich bei ausreichender Einsicht und Selbstdisziplin die erforderliche Nachbetreuung selbst. Wer weniger betucht ist oder gar nicht weiss, wie wichtig die Weiterbetreuung ist, handelt an dieser Stelle aus Unwissenheit oder mangels finanzieller Masse gar nicht und gefährdet damit nicht nur den Erfolg der Übergewichtsoperation, sondern seine Gesundheit im Allgemeinen.

Hier ist das deutsche Gesundheitssystem deutlich in der Bringpflicht und muss Wege finden, damit aus einer bariatrischen Operation keine Odyssee durch die Krankheitsbilder begleitender Folgeerkrankungen wird.

Schweiz geht mit gutem Beispiel voran

Anders in der Schweiz. Auch hier haben sich medizinische Zentren wie beispielsweise die Swiss1Chirurgie gemeinsam mit dem Zentrum für bariatrische Chirurgie in Bern den operativen Eingriffen bei krankhaftem Übergewicht verschrieben. Anders als bei den deutschen Nachbarn wird hier aber von Beginn an der langwierige Charakter solcher Eingriffe in den Fokus gestellt. Nur Patienten die bereit sind, sich lebenslang weiter beraten und begleiten zu lassen, kommen für einen bariatrischen Eingriff überhaupt infrage. Das wird schon in den Erstgesprächen thematisiert und an die Eingriffe anschliessend auch konsequent durchgesetzt. Natürlich immer mit Mitwirkung der Patienten und aller Fachleute, die es dazu bedarf.

Unterstützt wird diese Methodik grundsätzlich auch vom Schweizer System der Gesundheitsfürsorge. Hier ist klar, wer sich einer bariatrischen Operation unterziehen muss, bedarf auch danach über lange Zeit, wenn nicht gar dauernd der Unterstützung der entsprechenden Fachleute wie Internisten, Ernährungsberater, Physiotherapeuten und Psychotherapeuten. Nur so lassen sich die Erfolge einer Übergewichtsoperation dauerhaft sichern, was letztlich nicht nur der Gesundheit der Patienten dient, sondern auch die Folgekosten wegen fehlender Nachbetreuung deutlich minimiert.

Ob man in Deutschland zeitnah zu dieser Einsicht gelangen wird, bleibt fraglich. Während im dortigen Gesundheitssystem vor allem an augenscheinlichen Fehlentwicklungen und Mängeln herumgedoktert wird, bleiben die meisten Adipositas Patienten mit oder ohne bariatrische Operation auf sich allein gestellt.

Mehr Informationen zum „Visite“-Beitrag des NDR haben wir hier https://bit.ly/ndrnachversorgung  zur Verfügung gestellt.

 

Dr. med. Michèle Gasser
Dr. med. Claudia Meier
Dr. med. Yvette Ottiger
Dr. med. Stefan Schäfer
Dr. med. Rudolf Steffen
Dr. med. Jörg Zehetner

Seilerstrasse 8
3011 Bern
Schweiz
Tel.: +41 31 310 15 99
Fax: +41 31 310 15 98
E-Mail: bc@hin.ch

Dr. med. Jörg Zehetner
Professor (USC)
MMM, FACS, FEBS (hon.)

PD Dr. med. Rudolf Steffen
Facharzt FMH für Chirurgie

Dr. med. Alejandro Metzger
Facharzt FMH für Chirurgie

Schänzlihalde 1
CH-3013 Bern
T +41 (0)31 312 61 12
F +41 (0)31 312 61 11

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Dr. Zehetner mit “Leading Medicine Guide 2019“ ausgezeichnet

Wenn in der Schweiz medizinische Leistungen mit dem “Leading Medicine Guide“ ausgezeichnet werden, dann dürfen sich Fachkollegen und Patienten sicher sein, dass es sich hier um ein wirklich hochwertige Leistungsangebot handelt.

Mit dem “Leading Medicine Guide 2019“ wurde die swiss1chirurgie unter Leitung von Dr. Zehetner ausgezeichnet. Die Gemeinschaftspraxis hat sich mit dem Spezialgebiet Übergewichtschirurgie, Bauchhernien und Refluxerkrankungen einer Disziplin verschrieben, die für viele Schweizer ein wahres Herzensanliegen ist. Dabei punktet die Praxis von Dr. Zehetner längst nicht nur mit dem spezialisiertem Leistungsangebot, sondern vor allem mit der Professionalität der medizinischen Fachleistungen, mit denen Dr. Zehetner nicht nur die Patienten, sondern auch die Fachkollegen überrascht.

Nach einem langen OP-Tag in der Praxis konnte Dr. med. Jörg Zehetner den begehrten Preis am 30.06.2019 entgegennehmen. Zum berechtigten Stolz mischt sich eine gesunde Portion Selbstbewusstsein und die Gewissheit, dass die swiss1chirurgie auch in Zukunft Leistungen erbringen wird, die sich ganz dem Wohlbefinden der Patienten verschreiben. Neben seiner Tätigkeit im OP-Bereich engagiert sich Dr. Zehetner auch in einer Vielzahl von Vorträgen und individuellen Beratungen den Sorgen und Nöten seiner Patienten.

Im Vordergrund steht für Dr. Zehetner nicht etwa der persönliche Gewinn seiner beruflichen Arbeit, sondern vielmehr die Zufriedenheit der Patienten. Immerhin sind Probleme mit Übergewicht, Bauchhernien und Refluxerkrankungen längst keine individuellen Einzelerkrankungen mehr, sondern längst schon medizinische Problemfelder unserer Überflussgesellschaft, in der Übergewicht beispielsweise aufgrund eines ständig verfügbaren Angebotes an Nahrung keine Einzelerscheinung mehr ist.

Über seine Arbeit als Operateur hinaus widmet sich Dr. Zehetner deshalb auch der Aufklärung über gesunde Ernährung und gesunde Lebensführung, die ihm vielleicht die grosse Nachfrage nach operativen Eingriffen abschneiden könnten, aber seiner ethischen Verantwortung als Mediziner mehr als nur nahe liegen. Damit ist die Auszeichnung “Leading Medicine Guide 2019“ sicherlich mehr als nur verdient.

Mehr Informationen

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Swiss1Chirurgie mit neuem Standort in Brig

Mit der neuen Praxis in Brig hat die Swiss1Chirurgie unter der Federführung von Professor Dr. Jörg Zehetner nun auch im Oberwallis einen Standort gefunden. Mit der Spezialisierung auf Übergewichts-Chirurgie, die Behandlung von Bauchhernien und auf Refluxerkrankungen wird damit der Bevölkerung in der Region ein medizinisches Angebot zur Verfügung gestellt, das in dieser Spezialisierung im Wallis einmalig sein dürfte.

(von links) Dr. med. Urs Summermatter, Professor Dr. Jörg Zehetner

Bislang bezogen sich die medizinischen Fachleistungen von Professor Dr. Zehetner auf die Einzugsgebiete von Bern und neuerdings Solothurn. Mit dem Engagement im Ärztezentrum Praxis Dr. Summermatter in der Bahnhofstrasse 1 in Brig stellt der spezialisierte Chirurg seine professionellen Leistungen jetzt auch direkt im Wallis zur Verfügung. Das scheint durchaus auch erforderlich zu sein, da sich hier die Versorgung mit derartigen Fachleistungen eher mager bis gar nicht vorhanden zeigte.

Unterstützt wird die Arbeit im neuen Ärztezentrum durch den Fachkollegen Dr. med. Alejandro Metzger, der sich ebenfalls spezialisiert mit der Übergewichts- und Bauchchirurgie befasst. So kann unter der Fahne der Swiss1Chirurgie ein professionelles Angebot im Wallis etabliert werden. Interessant ist dabei auch, das sich direkt im Ärztezentrum auch ein Spezialist für Schönheitschirurgie, kosmetische und wiederherstellende Chirurgie niedergelassen hat. Das kann in vielen Fällen der Übergewichtschirurgie eine ergänzende Komponente sein, die für die Wiederherstellung des vollkommenen gesundheitlichen und ästhetischen Wohlbefindens der Patienten sorgt. Sinnvoll ist es da auch, das in der Praxis Dr.Summermatter auch spezielle Leistungen der Ernährungsberatung angeboten werden. Damit schliesst sich ein Kreis ärztlicher Kompetenzen, die vor allem von Professor Dr. Zehetner und seinem Kollegen Dr. Metzger belegt werden.

(von links) Dr. med. Alejandro Metzger, Professor Dr. Jörg Zehetner und Dr. med. David Kiermeir

Dass das Angebot der Fachärzte für Bariatrische Chirurgie gerade hier im Oberwallis auf eine hohe Akzeptanz stösst, zeigte sich bereits bei der Eröffnung der Praxis mit einem Tag der Offenen Tür. Über ganze acht Stunden hinweg beantworteten Professor Dr. Zehetner und Dr. Metzger die Fragen der interessierten Besucher und der geladenen Fachkollegen. Das beweist, dass hier durchaus ein grosser Bedarf an den spezialisierten Leistungen der Übergewichtschirurgie und der Behandlung von Refluxerkrankungen vorhanden ist, der jetzt in den neuen Behandlungsräumen der Swiss1Chirurgie befriedigt werden kann.

Dr. med. Alejandro Metzger und Professor Dr. Jörg Zehetner im Gespräch